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Eckdaten, Klimatabellen und weitere Landesinformationen zu Vietnam finden Sie auf der Seite vom Transasien.
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Antiquitäten
Unter die Bezeichnung Antiquitäten fallen in Vietnam alle Gegenstände von historischer und kultureller Bedeutung, die älter als 50 Jahre sind. Sie unterliegen strengen Ausfuhrbeschränkungen. Um sicher zu gehen, sollten Sie sich beim Kauf dieser Wertsachen von der Reiseleitung beraten lassen. Ihr Reiseführer kann Ihnen spezielle Geschäfte empfehlen, die sich mit den Exportbestimmungen auskennen und bei Bedarf auch die anfallenden Formalitäten erledigen. Eine andere Alternative wäre, sich für Reproduktionen zu entscheiden, die dank einiger emsiger Geschäftsleute ebenfalls eine hohe Qualität erreichen.
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Ärztliche Hilfe
Um kleinere Verletzungen und Erkrankungen behandeln zu können, ist eine Reiseapotheke empfehlenswert. Sowohl westliche Medikamente als auch ein interessantes Sortiment an asiatischer Medizin bekommt man jedoch inzwischen in reicher Auswahl auch in Apotheken in Saigon und Hanoi. Lokale Krankenhäuser sind ebenfalls in der Lage, kleinere Verletzungen und leichtere Erkrankungen zu behandeln. Ihre lokale Reiseleitung ist auf mögliche Erkrankungen von Reiseteilnehmern vorbereitet und wird sich persönlich um Ihre Angelegenheiten kümmern. Sollte eine schwerwiegende Krankheit vorliegen, wird sich die Reiseleitung gegebenenfalls unverzüglich um einen Transport nach Saigon oder Hanoi bemühen. Die Kliniken entsprechen internationalen Standards, und mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Sie dort von Englisch oder Französisch sprechenden Ärzten behandelt. Die Behandlung muss vor Ort in bar bezahlt werden. Wir empfehlen den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit einer Reiserückholversicherung.
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Diplomatische Vertretungen
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam in Deutschland Elsenstraße 3 12435 Berlin Tel: 030-53630-108 Fax: 030-53630-200 E-Mail: info@vietnambotschaft.org Internet: http://www.vietnambotschaft.org Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9.00 – 12.30 und 13.30 – 17.00 Uhr (Für Konsularangelegenheiten: Montag, Mittwoch und Freitag: 9.00 -12.30 und 13.30 - 17.00 Uhr)
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam, Außenstelle Bonn Konstantinstraße 37 53179 Bonn Tel: 0228-957540 Fax: 0228-35 18 66 E-Mail: bonn@vietnambotschaft.org Bürostunden: Montag bis Freitag: 9.00 – 12.00 und 14.00 – 17.00 Uhr
Honorargeneralkonsulats der Sozialistischen Republik Vietnam in Hamburg c/o Kanzlei Schulz Noack Bärwinkel Baumwall 7 20459 Hamburg Tel: 040-36 97 96 61 Fax: 040-36 20 88 Bürostunden: Dienstags und donnerstags von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr bzw. nach Vereinbarung
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam in Österreich Felix-Mottl-Straße 20 1190 Wien Tel: (+43) – 1 - 368 07 55 Fax: (+43) – 1 - 368 07 54 E-Mail: embassy.vietnam@aon.at
Konsularabteilung der Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam Felix-Mottl-Straße 20 1190 Wien Tel: (+43) – 1- 368 07 55-10 Fax: (+43) – 1 - 368 07 54 Öffnungszeiten: Mo, Mi, Fr von 09.00 - 12.00 und 14.00 - 16.00 Uhr
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam in der Schweiz Schlösslistraße 26 CH-3008 Bern Tel: (+41) -31-388 78 78 Fax: (+41) -31-388 78 79 E-Mail: info@vietnam-embassy.ch Internet: http://www.vietnam-embassy.ch/ Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 08:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:30 Uhr
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Vietnam 29, Tran Phu Hanoi - Vietnam Tel: (++84) – 4 - 845 38 36/7, (++84) – 4 - 843 02 45/6 Fax: (++84) -4 - 845 38 38 Fax (Visa-, Konsular- und Kulturabteilung): (++84) – 4 - 843 99 69 Internet: http://www.hanoi.diplo.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Ho-Chi-Minh-Stadt 126 Nguyen Dinh Chieu, G. 6, Dist. 3 Ho Chi Minh City - Vietnam Tel: (++84) – 8 - 829 1967 Fax: (++84) – 8 - 823 1919 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr
Botschaft der Republik Österreich in Hanoi C/o Prime Center, 53 Quang Trung, 8th floor, Hai Ba Trung District Hanoi Tel: (+84) – 4 - 943 30 50/51 Fax: (+84) – 4 - 943 30 55 E-Mail: hanoi-ob@bmaa.gv.at Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr, 13.30 Uhr bis 17.00
Botschaft der Schweiz in Hanoi Hanoi Central Building Office, 15th Floor, 44B Ly Thuong Kiet Street Hanoi Postadresse: Embassy of Switzerland, G.P.O. Box 42, Hanoi Tel: (+84) – 4 - 934 65 89 (Zentrale), (+84) – 4 - 934 67 17 (direkte Linie) Fax: (+84) – 4 - 934 65 91 E-Mail: vertretung@han.rep.admin.ch Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Generalkonsulat der Schweiz in Ho-Chi-Minh-Stadt Consulate General of Switzerland The Nam An Building, (Ground Floor) 124 Dien Bien Phu Street, Dakao Ward, Dist. 1 Ho-Chi-Minh-Stadt Tel: (+84) – 8 - 820 54 02 Fax: (+84) – 8 - 820 48 56 E-Mail: wafler@hcm.vnn.vn
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Einkaufen und Souvenirs
Als Souvenirjäger kommt man in Vietnam voll auf seine Kosten. Da viele Menschen vom Tourismus leben, stehen überall zahlreiche Souvenirstände, und es bleibt nicht aus, dass man von den Straßenhändlern belagert wird. Die Preise in Vietnam sind fast immer Verhandlungssache. Ausländer, die ihre Arbeit ruhen lassen und um die Welt reisen können, werden von den Einheimischen als sehr reich angesehen. Man sollte darauf vorbereitet sein, dass der Preis eines begehrten Produkts um ein Vielfaches den tatsächlichen Wert übersteigt. Das wohl beliebteste Mitbringsel vieler Touristen sind die konischen Strohhüte aus regen- und sonnenbeständigen Palmwedeln. Sehr schöne Spezialanfertigungen mit eingearbeiteten schwarzen Scherenschnitten findet man auf dem Zentralmarkt in Hue. Lack- und Keramikarbeiten zählen zu den traditionellen Kunsthandwerksobjekten in Vietnam ebenso wie Seide, die man als Meterware aber auch in Form bestickter Kleidung und Assecoirs erstehen kann. Vietnams ethnische Minderheiten haben inzwischen die Ergiebigkeit touristischer Geldbeutel ebenfalls zu schätzen gelernt. Ihre Haupterzeugnisse sind Stoffe und Stickereien. Der Süden ist bekannt für seine Korbwaren, die in der heimatlichen Wohnung einen Hauch von Vietnam verbreiten. Nicht sehr geschmackvoll und dennoch aus Läden nicht wegzudenken ist das Equipment aus ehemaligen Beständen der US Army. Es handelt sich dabei oft um gefälschte Uniformen, Gürtel und Erkennungsmarken, die angeblich Gis abgenommen wurden.
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Elektrizität
Die Stromstärke und die Spannung entsprechen europäischen Normen (220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz). Stärkere Spannungsschwankungen können auftreten. In den Hotels gibt es vorrangig Steckdosen für zwei Rundstifte. Gelegentlich wurden jedoch auch Steckdosen für zwei Flachstifte oder für drei Stifte eingebaut. Die Mitnahme eines Adapters ist empfehlenswert.
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Essen und Trinken
Die echte vietnamesische Küche bietet eine erstaunliche Vielfalt an kulinarischen Genüssen. Grundnahrungsmittel Nummer Eins ist wie in den meisten asiatischen Ländern der Reis, welcher meist zusammen mit fein gewürzten Fleisch- und Gemüsegerichten gegessen wird. Vietnam ist außerdem ein Paradies für Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten. Das wichtigste Gewürz ist die Fischsoße, die den Gerichten ihren unverwechselbaren Geschmack verleiht. Gegessen wird immer mit Stäbchen, doch Touristen erhalten auch Messer und Gabel bzw. einen Löffel. In Hanoi, Saigon und den größeren Touristenzentren trifft man auf ein umfassendes Speiseangebot von kleinen Essensständen an der Strasse bis hin zu Restaurants im westlichen Stil. Man sollte nicht missen, in eine der zahlreichen, meist auf ein Gericht spezialisierten Reis- oder Suppenrestaurants einzukehren, die bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Manch einen mag das kühle Ambiente und ein mit Essensresten und Papiertüchern übersäter Fußboden zunächst zwar etwas Unbehagen bereiten, doch ist letzteres ein Zeichen für viel Kundschaft und ein dementsprechend leckeres Essen. Vor allem auf dem Land sollte man sich bewusst sein, dass Vietnamesen in der Regel recht früh ihre Mahlzeiten einnehmen und die wenigen Restaurants oft bereits um 20 Uhr ihre Türen schließen.
Das vietnamesische Nationalgetränk ist grüner Tee. Teetrinken ist ein gesellschaftliches Ritual. Neben den in Lizenz gebrauten Bieren wie „Tiger Beer“ gibt es auch sehr gute und vor allem preiswerte einheimische Sorten wie „333“, die man probieren sollte.
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Feiertage
Das vietnamesische Jahr ist geprägt von religiösen Festen und weltlichen Feiertagen. Höhepunkt bildet das vietnamesische Neujahrsfest, das Tet-Fest, das sich nach dem Mondkalender richtet und gewöhnlich in die Zeit zwischen Ende Januar bis Mitte Februar fällt. Viele Vietnamesen besuchen in dieser Zeit ihre Familien, so dass öffentliche Verkehrsmittel zum Bersten gefüllt sind und es selbst in internationalen Flügen schwierig werden kann, einen Platz zu erhaschen. Zur Begrüßung des neuen Jahres veranstalten alle größeren Städte beeindruckende Feuerwerke.
Feiertage 2010
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1. Januar
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Neujahr
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3. Februar
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Gründungstag der Kommunistischen Partei Vietnam
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14 - 16. Februar
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Tet-Fest, vietnamesisches Neujahr
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30. April
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Tag der Vereinigung (1975 Ende des Vietnamkrieges)
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1. Mai
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Tag der Arbeit
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19. Mai
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Geburtstag Ho Chi Minh
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2. September
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Nationalfeiertag, Unabhängigkeitserklärung 1945
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24. Dezember
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Weihnachten
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Feiertage 2011
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1. Januar
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Neujahr
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3. Februar
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Gründungstag der Kommunistischen Partei Vietnam
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03. - 05. Februar
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Tet-Fest, vietnamesisches Neujahr
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30. April
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Tag der Vereinigung (1975 Ende des Vietnamkrieges)
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1. Mai
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Tag der Arbeit
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19. Mai
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Geburtstag Ho Chi Minh
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2. September
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Nationalfeiertag, Unabhängigkeitserklärung 1945
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24. Dezember
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Weihnachten
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Fernsehen und Radio
Das Fernsehen sendet in vietnamesischer Sprache. Über Satelliten ist Vietnam jedoch auch mit französischen und australischen Fernsehanbietern verbunden. Jedes große internationale Hotel besitzt Satelliten- und Kabelfernsehen. Die Stimme Vietnams, die 1945 die Unabhängigkeitserklärung Ho Chi Minhs ausgestrahlt und damit ihr Programm aufgenommen hatte, sendet rund um die Uhr. Es gibt auch einen Auslandsdienst, der in elf verschiedenen Sprachen sendet, darunter Englisch und Französisch.
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Fotografieren
Es ist verboten, militärisch wichtige Anlagen wie Flughäfen oder Grenzanlagen zu fotografieren. Vielerorts stehen Hinweisschilder in vietnamesischer Schrift mit der Aufschrift „Keine Fotos oder Videoaufnahmen“. Bei einem Verstoß müssen Sie sich auf saftige Geldbußen einstellen. Sensibilität gilt es aufzubringen, wenn Sie von Menschen Aufnahmen machen möchten, insbesondere von Angehörigen der Bergvölker, die wenig mit ausländischen Touristen vertraut sind. Fragen Sie vorher! Farbfilme sind überall erhältlich. Allerdings sollte man auf das Verfallsdatum achten und sich nicht unbedingt bei Straßenverkäufern eindecken. Die Filme sind häufig lange starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt.
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Geld
Die vietnamesische Währungseinheit ist seit der Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam der Dong (VND). Ein Dong entspricht 100 Xu. Banknoten gibt es im Wert von 100, 200, 500, 1.000, 2.000, 5.000, 10.000, 20.000, 50.000, 100.000, 500.000 und 1.000.000 Dong. Die vier staatlichen Banken tauschen sowohl Euro als auch US-Dollar, nehmen aber auch andere Währungen an. Mit Kreditkarten können Sie lediglich in größeren Hotels bezahlen. Reiseschecks sollten in US-Dollar ausgestellt sein und lassen sich in den meisten Hotels und den Banken tauschen. Mit der E-Karte und der Kreditkarte können Sie problemlos an So genannten ATM-Maschinen (Geldautomaten) Geld abheben. Die Automaten sind vorwiegend in den touristischen Zentren anzutreffen, jedoch nicht immer in großer Anzahl. Viele Preise sind in US-Dollar ausgeschrieben, obwohl sich die Regierung seit Jahren bemüht, den Einsatz des Dong stärker zu fördern. Darum ist es vielerorts auch möglich, in US-Dollar zu bezahlen. Allerdings muss man in der Landeswährung häufig weniger für das gleiche Produkt oder die gleiche Dienstleistung berappen.
Der Wechselkurs richtet sich nach den internationalen Devisenmärkten, wird aber täglich zentral festgelegt und ist bei allen Banken gleich. Im April 2010 entsprach
1 Euro = 25.960 Dong
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Kleidung
Die Vietnamesen kleiden sich selbst wenig formell, legen jedoch sehr viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres. Empfehlenswert für die Reise durch das Land ist leichte und atmungsaktive Sommerkleidung aus Baumwolle. Da die Nächte in den höher gelegenen Regionen recht kalt werden können, sollten Sie auch Pullover und Jacken in Ihrem Gepäck haben. Beachten Sie auch, dass die Temperaturen in und um Hanoi in der Zeit zwischen Dezember und Februar auf 15 Grad Celsius absinken können. Zudem müssen Sie ab und an mit Regen rechnen. Regenkleidung sollten Sie stets mit sich führen. Geben Sie Sandalen oder Schuhen, aus denen man leicht herausschlüpfen kann, den Vorzug. Bedenken Sie, dass sie zum Bergsteigen wunderbar geeignete Wanderstiefel mit vielen Ösen vor jedem Tempel und Privathaus ausziehen müssen. In religiösen Stätten sind zudem kurze Hosen nicht gern gesehen, manchmal auch nicht erlaubt. Mit langen Hosen ist man generell besser beraten, auch wenn Shorts inzwischen im Allgemeinen toleriert werden. Auch Frauen sollten ihre Kleidung zurückhaltend wählen. Besonders in Regionen mit ethnischen Minderheiten gilt das Zeigen von zu viel Haut als Verstoß gegen die guten Sitten. Wenn Sie etwas vergessen haben sollten, lässt sich das Kleidungsstück in den größeren Städten leicht besorgen. Allerdings muss man europäische Übergrößen eine Weile suchen.
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Klima
Da sich Vietnam an die Küste des Südchinesischen Meeres schmiegt und so eine große Nord-Süd-Ausdehnung erreicht, erstreckt es sich über zwei Klimazonen. Im Norden herrscht subtropisches Klima vor. Die Wintermonate, in denen beispielsweise in Hanoi oft Nieselregen fällt und die Temperaturen auf 15 Grad Celsius fallen, dauern von November bis April. Danach steigen die Temperaturen an und erreichen im Juni und Juli 30 Grad Celsius. Im tropischen Süden, der beim Wolkenpass zwischen Hue und Da Nang beginnt, verändern sich die Temperaturen in der Trocken- und Regenzeit nur unwesentlich. Die heiße Zeit des Südwestmonsuns ist geprägt von kurzen aber heftigen Regenfällen. Die Ortschaften im Mekongdelta kämpfen dann regelmäßig mit Überschwemmungen.
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Landestypische Besonderheiten
Vietnamesen besitzen ein sehr freundliches und zurückhaltendes Gemüt. Ihnen gegenüber Höflichkeit zu wahren, gehört zu den Grundregeln einer Reise nach Vietnam. Dies schließt auch ein, nicht mit dem Zeigefinger auf Menschen zu zeigen. Fragen Sie auch bitte immer, bevor Sie Aufnahmen von Menschen machen. Besonders die Bergvölker sind noch nicht mit den Touristen vertraut. Wenn Sie einen Tempel oder eine Pagode betreten, müssen die Schuhe ausgezogen werden. Zudem empfiehlt es sich, auf kurze Hosen während des Besuches der religiösen Stätten zu verzichten. Zwar tolerieren die Vietnamesen inzwischen derartiges „Fehlverhalten“ der Ausländer, dennoch bleibt es eine Frage des Respekts gegenüber den Sitten des Landes. Kinder, Händler und Bettler haben in früheren Zeiten einen Volksauflauf verursacht, wenn sich ein Ausländer in ihre Nähe verirrte. Das hat sich in der heutigen Zeit etwas geändert, besonders in den großen Städten können viele bereits recht gut einschätzen, wo es was zu holen gibt und wo nicht. Waren Bettler früher oft verkrüppelte Kriegsveteranen, hat sich inzwischen vor allem in Saigon eine fast professionelle Bande herausgebildet. Bei Babys und kleinen Kindern gilt es, Zurückhaltung zu wahren. Wenn man diese mit Lob und Tätscheln in die Aufmerksamkeit des allgemeinen Interesses rückt, so werden laut vietnamesischem Glauben eifersüchtige Geister geweckt, die die Kinder dann aus Rache mit einer Krankheit belegen.
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Post
Karten und Briefe aus Vietnam erreichen einigermassen sicher ihr Ziel. Besonders aus abgelegenen Orten kann es aber bis zu vier Wochen dauern, bis der Empfänger die Post in den Händen hält. Briefmarken sind in Postämtern, die täglich geöffnet sind, erhältlich. Je nach Grösse und Gewicht kann ein Brief zwischen 0,50 und 2 US-Dollar kosten. An der Hotelrezeption können frankierte Briefe und Karten abgegeben werden.
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Sicherheit und Kriminalität
Vietnam gilt als relativ sicheres Reiseland. Vietnamesen genießen den Ruf, herzlich und ehrlich zu sein. Dennoch bleibt es angesichts der hohen Arbeitslosigkeit nicht aus, dass in den letzten Jahren die Rate der Kleindelikte stetig gestiegen ist. Besonders Saigon genießt den schlechten Ruf, eine Hochburg der Taschendiebe und Schwindler zu sein. Touristen werden immer wieder Opfer von Mopedräubern, die ihnen im Vorbeifahren Umhängetaschen und Kameras von den Schultern reißen. Auch Kinder und junge Mädchen, die sich einem fröhlich nähern und zu einer Umarmung auffordern, haben möglicherweise ganz andere Ambitionen. Tragen Sie deshalb keine Wertsachen wie goldene Armbanduhren öffentlich zur Schau und verstauen Sie ihr Geld und andere wichtige Dokumente am besten in einer Gürteltasche. Es empfiehlt sich, von Ihrem Reisepass eine Fotokopie zu machen und diese separat zu verstauen. Männliche Reiseteilnehmer sollten vor allem in den großen Städten darauf gefasst sein, abends und in der Nacht von Prostituierten oder deren Zuhältern in teilweise sehr aufdringlicher Art angesprochen zu werden. Durch den Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft haben viele Frauen ihre Arbeit in den Staatsbetrieben verloren und verdingen sich seitdem mit dem Verkauf ihres Körpers ihren Lebensunterhalt. Seien Sie gewahr, dass aufgrund dessen Prostitution und Kriminalität oft Hand in Hand gehen. Zudem ist die Gefahr einer HIV-Infektion gegeben. Außerhalb der Städte sollten Sie in einigen Regionen, vor allem in der Entmilitarisierten Zone, unbedingt den Hinweisen Ihrer Reiseleitung folgen und sich nicht von den Hauptwegen entfernen. Jedes Jahr verlieren mehrere Menschen noch immer ihr Leben, wenn sie auf nicht detonierte Munition stoßen.
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Sprache
Die offizielle Landessprache Vietnams ist Vietnamesisch, die auch von der Mehrheit der Bevölkerung gesprochen wird. Vietnamesisch ist eine Tonsprache mit sechs Tönen. Allein durch die jeweilige Betonung eines Lautes lassen sich phonetisch gleiche Wörter voneinander unterscheiden. Da die vietnamesische Sprache viele Lehnwörter aus dem Chinesischen übernommen hatte, verwundert es nicht, dass bis ins 20. Jahrhundert chinesische Zeichen verwendet wurden. Erst 1910 wurde ein Schriftsystem aus lateinischen Buchstaben mit Sonderzeichen für die Betonungen eingeführt. Aufgrund der Vielzahl ethnischer Minderheiten in dem Land gibt es neben der Landessprache noch 50 weitere Sprachen. Vor allem die ältere Bevölkerung beherrscht noch recht gut Französisch. Auf Einheimische, die in der DDR oder Russland ihre Ausbildung erhalten haben und die jeweilige Landessprache noch immer recht gut sprechen, trifft man zum Teil in den entlegendsten Winkeln des Landes. Englisch hat sich erst in der jüngsten Zeit als wichtige Fremdsprache durchgesetzt. In den Touristengebieten und besonders auch im Süden ist es kein Problem, sich in der Weltsprache zu verständigen.
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Telefon und Internet
Telefonieren ins Ausland ist in Vietnam selbst von kleinen Orten aus unproblematisch. Allerdings zählen die internationalen Telefonverbindungen zu den teuersten der Welt, da die vietnamesische Regierung umfangreich in die Telekommunikationsnetze des Landes investiert hat. Die meisten Hotels bieten Auslandsgespräche im Selbstwählverfahren (International Direct Dialling – IDD) an, schlagen allerdings 10 % des Normalpreises auf. Europäische Mobiltelefone können in Vietnam benutzt werden. Es gibt zwei große Netzwerkbetreiber. Roaming ist sowohl mit D1 als auch Vodafone, E-Plus und O2 möglich. Seien Sie sich bewusst, dass es sehr teuer ist, über Mobilfunk von Vietnam aus in die Heimat zu telefonieren. Die Preise bewegen sich zwischen 1,50 und 3,00 € pro Minute. Empfehlenswert ist die Nutzung von Prepaidkarten. Das Mobilfunknetz ist in Vietnam auf die Stadtgebiete begrenzt. Die Landesvorwahl für Deutschland ist 0049, für Österreich 0043 und für die Schweiz 0041. Internetcafes sind in großer Anzahl in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen. Surfen kann man zu sehr niedrigen Preisen.
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Trinkgeld
In Restaurants und Hotels der gehobenen Klasse wird normalerweise eine Servicegebühr erhoben. Ansonsten wird Trinkgeld offiziell ungern gesehen, ist aber sowohl bei der Reiseleitung als auch anderen Dienstleistern immer willkommen und daher auch weit verbreitet.
Wir empfhlen für den Reiseleiter ein Trinkgeld von 2 US-Dollar pro Reisenden pro Tag und für den Fahrer 1-2 US-Dollar pro Reisenden pro Tag. Die Höhe des Trinkgelds variiert jedoch natürlich mit Ihrer Zufriedenheit.
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Zeit
Da in Vietnam keine Sommer- und Winterzeitumstellung erfolgt, beträgt der Zeitunterschied zwischen Vietnam und Deutschland während der Sommerzeit fünf Stunden und während der Winterzeit sechs Stunden. Vietnam ist Deutschland in der Zeit voraus. Wenn Sie aus Vietnam nach Deutschland telefonieren möchten, sollten Sie dies am Abend tun. Ein Anruf um 10.00 Uhr kann für Verstimmung sorgen. (In Deutschland ist es dann 01.00 bzw. 02.00 Uhr nachts)
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Zollbestimmungen
Zollkontrollen bei der Einreise nach Vietnam werden bei Reisegruppen selten durchgeführt. Die Ausfuhr von Souvenirs ist unproblematisch. Die vietnamesische Regierung freut sich, wenn möglichst viele Devisen in Vietnam ausgegeben werden. Ausnahme ist die Ausfuhr von Antiquitäten, die strengen Ausfuhrbeschränkungen unterliegen. Beachten Sie bitte auch die deutschen Zollbestimmungen bei der Wiedereinreise.
Duty Free: Folgende Artikel können momentan zollfrei nach Vietnam eingeführt werden: 400 g Zigaretten oder 100 Zigarren oder 500 g Tabak; 1,5 l Spirituosen (Alkoholgehalt über 22 %) und 2 l alkoholische Getränke und Spirituosen (Alkoholgehalt bis zu 22 %) und 3 l andere alkoholische Getränke; 5 kg Kaffee und 3 kg Tee; Parfüm für den persönlichen Bedarf; andere Waren im Gesamtwert von maximal 5 Millionen Dong.
Anmerkung: Bei der Einreise müssen zwei Zollerklärungen ausgefüllt werden, die man bis zur Ausreise aufbewahren sollte.
Einfuhrverbot: Drogen, Schusswaffen und pornographisches Material.
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