Laos Reiseziele

Luang Prabang

Pakse (Champasak)

Phonesavanh (Ebene der Tonkrüge)

Vientiane

Luang Prabang

Luang Prabang, die alte Königsstadt, liegt eingebettet in eine hügelige Schönheit der Natur direkt am Oberlauf des Mekong. In der Mitte der Stadt erhebt sich der Berg Phou Si. An seinen Fuß schmiegt sich der Königspalast, in dessen Gemäuern sich heute das Nationalmuseum befindet, auf seiner Spitze überragt der goldene That, der zu den Wat Choum Si gehört, die Stadt. Luang Prabang wird zu Recht “Stadt der Tempel und Klöster” genannt. Sie reihen sich Tür an Tür und werden fast immer von Mönchen bewohnt. Mehr als 1.500 Klöster soll es in der Provinz geben. Im Wat Wisunalat ist die Sammlung der hölzernen Buddhafiguren sehr sehenswert. Zu weiteren beeindruckenden Tempelanlagen gehören der Wat Mai, der Wat That Luang und der Wat Saen. In der Umgebung Luang Prabangs sind die Pak Ou Höhlen einen Besuch wert, die versteckt in steil aufragenden Kalksteinfelsen Buddhafiguren aus allen Stilrichtungen und Epochen beherbergen.

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Pakse (Champasak)

Pakse, die zweitgrößte Stadt Laos’, liegt eingebettet in eine zauberhafte Berglandschaft am Mekong. Die Stadt selbst, die erst 1905 als französisches Verwaltungszentrum entstand, verfügt über keine Sehenswürdigkeiten abgesehen von einigen Tempeln aus dem 20. Jahrhundert. Doch sie dient als Ausgangsort für einen Ausflug zu der Insel Khong und zum Wasserfall Khone Phrapheng. Auf dem Bolovenplateau, das zum Teil in der Provinz Saravanh, zum Teil in Champasak liegt, hat man die Möglichkeit, Kaffeeplantagen zu besuchen und Angehörigen von Minderheitenstämmen zu begegnen. Auch die Stadt Tat Lo bietet in dieser Hinsicht abwechslungsreiche Tage.

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Phonesavanh (Ebene der Tonkrüge)

Auf der Hochebene Xieng Khouang im Nordosten des Landes liegt unweit der Provinzhauptstadt Phonesavanh die legendäre Ebene der Tonkrüge. Ohne erkennbare Ordnung liegen unterschiedlich große Urnen und Tonkrüge über ein weites baumloses Gebiet verteilt. Archäologen gehen davon aus, dass es sich bei den Tongefäßen um Begräbnisurnen bzw. Grabbeigaben handelt. Doch können sie weder den Zeitpunkt ihrer Herstellung und Verwendung noch den Stamm, der diesem Ritual folgte, benennen. Phonesavanh selbst wurde wie das gesamte Plateau während des Indochinakrieges stark bombardiert und zerstört. Bis heute existiert kein Stadtkern. Doch um den Marktplatz herum beginnt sich wieder ein Zentrum zu bilden.

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Vientiane

Vientiane (Viang Chan) ist seit 1975 die Hauptstadt von Laos, eine weitläufige Kolonialstadt mit französischen Kolonialbauten, die an einem 3 km langen Bogen des Mekong befindet. Hauptattraktionen sind die zahlreichen Klöster und Stupas, die zwar allesamt früh gegründet, jedoch in den Wirren der Geschichte zerstört und neu rekonstruiert wurden. Zu ihnen zählen der Wat Phra Keo, der heute ein Kunstmuseum beherbergt, der Wat Si Saket, der als einziger die große Zerstörung überlebte und somit das älteste Kloster der Stadt ist, und der That Dam, die schwarze Stupa. Nationalheiligtum und gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt ist der That Luang. Für einen Ausflug in die Umgebung von Vientiane empfiehlt sich die Fahrt zum Staudamm Nam Ngum, die mit einem Besuch des Elefantenteiches in Vang Xang, des bedeutenden Marktes Ban Thalat und einer Bootsfahrt über den Stausee verbunden werden kann, aus dem zahlreiche kleine Inseln emporragen. Ein weiteres, besonders bei den Einheimischen beliebtes Ausflugsziel, ist der Xiang Khouane Garten, in dem Tempel-, Götter- und Buddhastatuen in einem Wald verstreut liegen.

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